Über uns

Unser Angebot ist auf Gewaltprävention, Resozialisierung und Täter*innenarbeit spezialisiert, ohne dabei geschlechtsbezogen Einschränkungen vorzunehmen: Sowohl Frauen als auch Männer werden in unseren Kursangeboten unterstützt, ihr Gewaltverhalten zu ändern und ihre sozialen Kompetenzen zu entwickeln.

Das Berliner Zentrum für Gewaltprävention (BZfG) e.V. ist seit über 20 Jahren eine der erfahrensten Berliner Beratungseinrichtung für Menschen, die Gewalt verübt haben oder befürchten, dies tun zu können.

Wir kooperieren mit Justizvollzugsanstalten, regionalen Beratungsstellen sowie sozialen Einrichtungen. Zudem arbeiten wir in (über-)regionalen Gremien, Arbeitsgruppen und internationalen EU-Projekten mit.

Anti-Gewalt-Gruppen

Über Mittel der LOTTO-Stiftung Berlin ist es uns möglich ambulante Gruppenarbeit zur Gewaltprävention in allgemeinen Lebenslagen (z.B. im öffentlichen Raum oder am Arbeitsplatz) durchzuführen.

Angebote in den Justizvollzugsanstalten

Wir führen in zahlreichen Berliner Justizvollzugsanstalten soziale Gruppenprogramme durch (Anti-Gewalt-Gruppen, BtM-Handel-Gruppen, Betrugsgruppen sowie Soziales Kompetenz-Training).

Institutionelle Beratung

Das Berliner Zentrum für Gewaltprävention (BZfG) e.V. verfügt über eine mehr als 20-jährige Beratungs- und Trainingserfahrung im Bereich der Institutionellen Gewalt wie z.B. in der Pflege, in Einrichtungen der Jugendhilfe oder ähnlichen Einrichtungen.

Fachstelle Gewaltprävention Brandenburg

Seit 2019 bieten wir mit der Fachstelle Gewaltprävention Brandenburg  Beratungen für Menschen, die gegenüber ihren/r (Ex)Partner*in Gewalt angewendet haben, an. Das Angebot wird vom Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Integration und Verbraucherschutz des Landes Brandenburg (MSGIV) finanziert. Die Beratungen erfolgen nach dem Standard für die Arbeit mit Tätern in Fällen häuslicher Gewalt der Bundesarbeitsgemeinschaft Täterarbeit Häusliche Gewalt (BAG TäHG) e.V. mit Standorten in Potsdam und Oranienburg.

Beratungszentrum zum Schutz vor Gewalt in Familien und im sozialen Nahfeld

Seit dem 01.04.2021 können wir unser neues Konzept des Beratungszentrums zum Schutz vor Gewalt in Familien und im sozialen Nahfeld durch finanzielle Mittel des Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) und der Landeskommission gegen Gewalt in Berlin durchführen.

In Berlin besteht seit Jahren eine Mangelversorgung für Klient*innen des Themenspektrums Häusliche Gewalt, insbesondere für die mit betroffenen Kinder und Jugendliche.
Wir freuen uns, mit unserem neuen Beratungszentrum diese Versorgungslücke ein wenig schmälern zu können.

Das Beratungsangebot ist in einer systemischen Herangehensweise eingebettet und berücksichtigt dabei das gesamte gewaltbelastete Beziehungssystem.
Es richtet sich an gewaltausübenden Menschen, unabhängig ihrer Religions- oder Genderzugehörigkeit, die im Zusammenhang mit Familien, ihren Paarbeziehungen, ihren Kindern, ihrem sozialen Nahfeld Gewalt ausgeübt haben.

Das Team

Unsere Trainer*innen haben in der Regel einen Hochschulabschluss in Psychologie oder Sozialpädagogik und sind speziell für diese Trainingsangebote geschult. Aktuell besteht unser Team aus 10 angestellten Mitarbeiter*innen sowie ca. 8 Honorarmitarbeiter*innen.

Unser Selbstverständnis

Wir verstehen Gewalt als einen Ausdruck erlernter Denk- und Verhaltensweisen vor dem Hintergrund gewaltfördernder Sozialisationsbedingungen. Basierend auf die Verantwortungsübernahme für das eigene Handeln, erwarten wir in der Zusammenarbeit die Bereitschaft zur aktiven und kritischen Auseinandersetzung mit dem eigenen (Gewalt)verhalten. Darüber hinaus verstehen wir unseren Arbeitsethos als wichtigen Bestandteil des Opferschutzes.