Über uns

Unser Angebot ist auf Gewaltprävention, Resozialisierung und Täter*innenarbeit spezialisiert, ohne dabei geschlechtsbezogen Einschränkungen vorzunehmen: Sowohl Frauen als auch Männer werden in unseren Kursangeboten unterstützt, ihr Gewaltverhalten zu ändern und ihre sozialen Kompetenzen zu entwickeln.

Das Berliner Zentrum für Gewaltprävention (BZfG) e.V. ist seit fast 20 Jahren die wichtigste Berliner Beratungseinrichtung für Menschen, die Gewalt verübt haben oder befürchten, dies tun zu können.

Wir kooperieren mit Justizvollzugsanstalten, regionalen Beratungsstellen sowie sozialen Einrichtungen. Zudem arbeiten wir in (über-)regionalen Gremien, Arbeitsgruppen und internationalen EU-Projekten mit.

Über Mittel der LOTTO-Stiftung Berlin ist es uns möglich ambulante Gruppenarbeit zur Gewaltprävention in allgemeinen Lebenslagen (z.B. im öffentlichen Raum oder am Arbeitsplatz) durchzuführen.

Darüber hinaus führen wir in den Berliner Justizvollzugsanstalten soziale Gruppenkurse durch und bieten institutionelle Beratung z.B. in der Pflege, in Einrichtungen der Jugendhilfe oder ähnlichen Einrichtungen an.

Seit 2019 bieten wir mit der Fachstelle Gewaltprävention Brandenburg  Beratungen für Menschen, die gegenüber ihren/r (Ex)Partner*in Gewalt angewendet haben, an. Das Angebot wird vom Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie des Landes Brandenburg (MSGIV) finanziert. Die Beratungen erfolgen nach dem Standard für die Arbeit mit Tätern in Fällen häuslicher Gewalt der Bundesarbeitsgemeinschaft Täterarbeit Häusliche Gewalt (BAG TäHG) e.V. mit Standorten in Potsdam und Oranienburg.

Das Team

Unsere Trainer*innen haben einen Hochschulabschluss in Psychologie oder Sozialpädagogik und sind speziell für diese Trainingsangebote geschult. Derzeit besteht unser Team aus ca. 18 Mitarbeiter*innen.

Unser Selbstverständnis

Wir verstehen Gewalt als einen Ausdruck erlernter Denk- und Verhaltensweisen vor dem Hintergrund gewaltfördernder Sozialisationsbedingungen. Basierend auf die Verantwortungsübernahme für das eigene Handeln, erwarten wir in der Zusammenarbeit die Bereitschaft zur aktiven und kritischen Auseinandersetzung mit dem eigenen (Gewalt)verhalten.